Etwa 15 Millionen Menschen in Deutschland hören schlecht. Hörverlust ist aber keine Bagatelle. Sondern sie hat ernste Konsequenzen. Sie kann zum Verlust der Arbeitsqualifikation führen. Über 4,2 Millionen Menschen in der EU sind infolge ihres Hörverlusts arbeitsunfähig. Vor allem aber bedeutet Hörminderung für Betroffene soziale Isolierung. Die taubblinde Amerikanerin Helen Keller (1880 - 1868) hat es auf den Punkt gebracht: "Nicht zu sehen trennt den Menschen von den Dingen. Nicht zu hören trennt den Menschen vom Menschen."
Laut einem EU-Bericht nutzt aber nur einer von sechs EU-Bürgern mit Hörverlust auch ein Hörgerät. Und das, obwohl es heute für die meisten Arten von Schwerhörigkeit technische Hilfen gibt. Moderne Hörgeräte sind wie Mini-Computer am Ohr. Sie analysieren laufend die Geräusche der Umwelt und wechseln automatisch zwischen eingebauten Programmen. Man muss nichts mehr von außen einstellen.
Die "Ärzte Zeitung" stellt hier kostenlose Informationen rund um die Themen Hörverlust und Versorgung mit Hörgeräten zur Verfügung: exklusiv für Ärzte (Patienteninformationen zum Personalisieren und Ausdrucken) sowie für Menschen, die sich zum Thema Hörverlust informieren wollen oder bei denen ein Hörverlust festgestellt wurde (Informationen zum Ausdrucken).